Für wen lohnt sich ein Immobilienerwerb ohne Eigenkapital?

Hauskauf ohne Eigenkapital

Der historische Niedrigzins versorgt aktuell deutsche Banken mit Krediten zu unschlagbaren Konditionen. Die Zinslast ist verschwindend gering. Ein Ende der europäischen Geldpolitik ist nicht in Sicht. Das macht einige Banken gerade im Bereich der Immobilienfinanzierung risikobereiter.

In der Folge sind Finanzierungsmodelle jenseits der klassischen Immobilienfinanzierung entstanden. Dass der Kreditantragsteller Eigenkapital aufbringt, ist nicht mehr zwingend erforderlich für die Bewilligung einer Finanzierung.

Das Angebot eines Berliner Finanz- und Immobiliendienstleisters koppelt eine Immobilienfinanzierung, die kein Eigenkapital voraussetzt, mit einer Umschuldung bereits bestehender Ratenkredite.  Die Zinslast dieser Form der Immobilienfinanzierung ist im Vergleich zur Finanzierung mit Eigenkapital höher, genau wie das Risiko, das die Kreditinstitute eingehen. Wer über Eigenkapital verfügt, sollte dieses auf jeden Fall für die Immobilienfinanzierung einsetzen.

Die Finanzierung ohne Eigenkapital empfiehlt sich in erster Linie für junge Menschen ohne Ersparnisse,  die gleichzeitig den Autokredit abzahlen und trotzdem den Schritt in den Eigentumserwerb wagen möchten. Den Wohneigentumserwerb bereits in jungen Jahren zu verwirklichen, ist eine vernünftige Idee, wenn man bedenkt, dass über Jahrzehnte Verbindlichkeiten beglichen werden müssen.

Die wichtigste Voraussetzung für den Hauskauf ohne Eigenkapital ist ein gutes und regelmäßiges Haushaltseinkommen. Weiterhin muss die Immobilie vollständig bzw. teilweise selbst genutzt werden. Für den Erwerb von Kapitalanlagen ist diese Finanzierungsform nicht zulässig.