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Folgen des Coronavirus auf die Wirtschaft – Globale Auswirkungen der Corona-Pandemie

Folgen des Coronavirus auf die Wirtschaft

COVID-19, die durch das SARS-CoV-2-Coronavirus verursachte Krankheit, breitet sich rasant weltweit aus. Die Folgen des Coronavirus auf die Wirtschaft betreffen inzwischen einen Großteil der Weltbevölkerung und stellen Gesellschaft und Politik vor enorme Herausforderungen. Das Virus, das erstmals im Dezember letzten Jahres in der chinesischen Stadt Wuhan entdeckt wurde, hat nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation mit Stand vom 16. März 2020 mehr als 170.000 Menschen in mindestens 120 Ländern und Gebieten weltweit infiziert. Von den Infizierten sind nach Angaben der WHO bisher mehr als 6.000 Menschen gestorben.

OECD hat die Wachstumsprognosen 2020 bereits durch die Corona-Krise nach unten korrigiert

Abgesehen von den tragischen Verläufen für einige der Infizierten, sind die Folgen des Coronavirus auf die Wirtschaft bereits jetzt, wenige Woche nach Ausbruch, bereits deutlich spürbar. Der Ausbruch hat die großen Institutionen und Banken dazu veranlasst, ihre Prognosen für die Weltwirtschaft zu senken. In einem Bericht vom März erklärte die OECD, dass sie ihre Wachstumsprognosen für 2020 für fast alle Volkswirtschaften aufgrund der Folgen des Coronavirus auf die Wirtschaft nach unten korrigiert hat.¹

Absturz der Aktienmärkte weltweit

Obwohl der Ausbruch des Coronavirus im Dezember 2019 begann, reagierten die Finanzmärkte nicht sofort, da es nur wenige Informationen darüber gab. Mit der weltweiten Expansion von COVID-19 war es nur eine Frage der Zeit, bis die Aktienmärkte auf die neue Gefahr reagierten. Der Absturz der Börse wegen des Coronavirus erfolgte schließlich in der Woche bis zum 28. Februar, als die führenden Aktienmärkte weltweit die schlimmste Woche seit der Finanzkrise von 2008 erlebten.

Lieferengpässe durch Corona

Die Folgen des Coronavirus auf die Wirtschaft sich insbesondere in Lieferengpässen, die aus dem wochenlangen Stillstand chinesischer Produktionsstätten resultieren, der zum Teil auch noch andauert. China macht einen viel größeren Anteil an der Weltwirtschaft aus als 2003, als SARS, eine weitere durch eine Art Coronavirus verursachte Krankheit, ausbrach. Heute geben Unternehmen wie Apple und Nike sowie andere Hersteller und Unternehmen weltweit bereits zu Bedenken, dass sie die negativen Auswirkungen des Virus zu spüren bekommen.

Herausforderungen in der Industrie durch die Corona-Pandemie

Das Fehlen von Vorprodukten, Komponenten sowie kompletter Produkte, die in Deutschland bzw. europaweit verarbeitet beziehungsweise verkauft werden, stellt Industrie und Handel vor bisher nicht dagewesene Herausforderungen. Die Folgen des Coronavirus auf die Wirtschaft betreffen dabei besonders die Elektronikbranche und die Textilindustrie, aber auch die Automobilindustrie sowie der Maschinenbau. Die wirtschaftliche Auswirkung des Coronavirus betrifft dabei nicht nur Importe, sondern auch Lieferungen nach China. Dies ist jedoch nur der Beginn. Sobald die Lager leer sind, müssen die Unternehmen, die von Produkten aus China abhängig sind, die Produktion einschränken oder sogar einstellen. Wenn sich das Virus noch weiter ausbreitet, könnten am Ende ganze Belegschaften zu Hause bleiben müssen.

Restaurant und Cafés werden eingeschränkt durch Corona

Die Folgen des Coronavirus auf die Wirtschaft reichen auch mittlerweile so weit, dass Läden, Hotels, Restaurants und Cafés massiv an Einnahmen verlieren. Um die rasante Verbreitung des Virus zumindest zu verlangsamen, ist die freiwillige oder sogar auch erzwungene Schließung von Geschäften, Gaststätten und Hotelbetrieben für einen gewissen Zeitraum die notwendige Konsequenz. Hieraus ergeben sich für die Betreiber jedoch nicht absehbare Umsatzeinbußen, die ganze Existenzen bedrohen. Um die wirtschaftliche Auswirkung des Coronavirus auf insbesondere kleinere Unternehmen abzumildern, hat die Bundesregierung zugesagt, mit unbegrenzten Kreditprogrammen Abhilfe zu leisten. Bei der Staatsbank KfW wird demnach voraussichtlich eine halbe Billion Euro zur Verfügung gestellt werden.

Umsätze in der Reisebranche brechen massiv ein

Der Ausbruch hat auch unweigerlich enorme Auswirkungen auf die Reisebranche, die von Quarantänemaßnahmen für Hotel- und Kreuzfahrtschiffe bis hin zur Einstellung von Flügen durch Fluggesellschaften in einigen Regionen reichen. Die Folgen des Coronavirus auf die Wirtschaft treffen insbesondere kleinere und mittelständische Reiseveranstalter, die zunehmend von Insolvenzen bedroht sind. Doch auch Riesen wie AIDA Cruises oder TUI spüren die wirtschaftliche Auswirkung des Coronavirus in Form von Stornierungen von Reisen, die vorerst bis Ende März festgelegt sind, jedoch auch je nach Entwicklung deutlich darüber hinaus reichen können.

Keine öffentlichen Veranstaltungen dürfen mehr stattfinden

Die Folgen des Coronavirus auf die Wirtschaft zeigen sich dabei in der erzwungenen Umstellung auf Homeoffice-Arbeitsmodelle, aber auch auf Kurzarbeit und in schlimmsten Fällen auch in Kündigungen von Arbeitnehmern aufgrund ausbleibender Aufträge oder Umsätze. Da auch immer mehr Länder beschließen, Veranstaltungen zu untersagen, die das Zusammentreffen von mehr als 100 Personen beinhalten, bedeutetet dies weiterhin gravierende Einbrüche für Messen, Aussteller und die Unterhaltungsbranche.

Wie sind die Prognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung durch Corona?

Prognosen über den Verlauf und die Intensität der durch das Coronavirus ausgelösten wirtschaftlichen Krise können unter jetzigen Gesichtspunkten noch nicht abgegeben werden. Fest steht nur, dass ein entschlossenes und konsequentes Handeln in Bezug auf die Verlangsamung der Ausbreitung die wirtschaftlichen Folgen zumindest abmildern können.

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