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Wertgutachten für Immobilien – So viel kostet eine Immobilienbewertung

Wertgutachten für Immobilien

Wer eine Bewertung für eine Immobilie benötigt, beauftragt in der Regel einen Sachverständigen für das Wertgutachten. Ein Wertgutachten für Immobilien muss immer dann erstellt werden, wenn eine Immobilie verkauft werden soll oder ein Gerichtsverfahren ansteht. Auch bei einer Beantragung eines Kredites müssen Banken den Wert der Immobilie prüfen lassen, um sich vor einen Kreditausfall zu schützen. Ähnlich ist das auch bei einer Baufinanzierung ohne Eigenkapital.

Das Gutachten kann für eine Wohnung, ein Grundstück oder ein Haus erstellt werden, wobei die Kosten dafür stark variieren.

Immobilienbewertung durch den Gutachter

Ein Wertgutachten für Immobilien, um ein Gerichtsverfahren durchzusetzen, kann schnell auf über 20 Seiten anwachsen. Hier wird eine detaillierte Begründung vom Gutachter zum ermittelten Verkehrswert der Immobilie abgegeben. Wenn ein Kurzgutachten benötigt wird, ist das in der Regel drei Seiten lang und kann bis zu 100 Euro kosten. Allerdings hat diese Immobilienbewertung bei Gericht keine Gültigkeit.

Verkehrswert und Zweck entscheidend für die Kosten der Immobilienbewertung

Die Kosten für ein Verkehrswertgutachten für Immobilien sind immer abhängig vom erwarteten Verkehrswert der Immobilie. Die Kosten sind zudem auch abhängig davon, ob die Bewertung der Immobilie für einen Gerichtsprozess benötigt wird und in welchem zeitlichen Rahmen dem Immobiliengutachter eingeräumt wird. Die Kosten für die Bewertung von Immobilien können seit dem Jahr 2009 ganz frei mit dem Hausgutachter verhandelt werden, allerdings variieren die Kosten des Immobiliengutachtens je nach Auftrag. Die Honoraranordnung für Ingenieure und Architekten kann dennoch eine gute Orientierung sein. Bei der Ermittlung der Kosten einer Immobilienbewertung wird außerdem im Gutachten der Normalstufe und komplizierten Gutachten in der Schwierigkeitsstufe unterschieden.

Das Kurzgutachten als Verkehrswertgutachten für Immobilien

Dieses Kurzgutachten dient vor allem der Marktpreiseinschätzung und ist völlig ausreichend, wenn eine Immobilie oder ein Grundstück verkauft werden soll. Der Gutachter beurteilt dafür die Lage des Objektes, die Erschließung des Grundstücks sowie den Zustand der Immobilie. Das Kurzgutachten kann von jedem Immobilienmakler in kürzester Zeit erstellt werden. Innerhalb von zwei bis drei Seiten enthält das Gutachten vor allem den gültigen Verkehrswert und somit auch den Verkaufspreis der Immobilie.

Das Langgutachten als Wertgutachten für Immobilien

ImmobilienbewertungWährend das Kurzgutachten für einen Hausverkauf völlig ausreichend ist, muss für ein gerichtliches Verfahren eine ausführliche Immobilienbewertung vorgelegt werden. Das Wertgutachten für Immobilien wird benötigt bei Erbschaften, Scheidungen oder der Beweispflicht gegenüber dem Finanzamt. Diese Bewertung der Immobilie kann leicht bis zu 30 Seiten erreichen und die Erstellung dauert zwischen zwei bis vier Wochen. Auf der Suche nach einem passenden Immobiliengutachter können Sie sich auch an einen Makler in der Region wenden. Entweder führt dieser die Immobilienwertermittlung selber durch oder vermittelt Sie an einen zuverlässigen Bausachverständigen. Schon bei der Beauftragung für das Wertgutachten für Immobilien können die Kosten dafür erfragt werden.

Der freie Gutachter

Der freie Gutachter kann ein Wertgutachten für Immobilien zum Verkauf oder Ankauf von Immobilien erstellen, allerdings gilt dies nicht als Langgutachten und hat auch keine Gültigkeit bei einem gerichtlichen Verfahren.

Der öffentlich bestellte oder verteidigte Gutachter

Der Titel eines öffentlich bestellten Bausachverständigen ist geschützt und wird erst nach der Prüfung durch die Industrie- und Handelskammer vergeben. Bei diesem erstellten Wertgutachten für Immobilien handelt es sich dann um ein rechtlich gültiges Wertgutachten einer Immobilie.

Der staatlich anerkannte Gutachter

Öffentlich bestellte Sachverständige werden auch als staatlich anerkannte Gutachter bezeichnet, diese werden von den Landesbehörden beaufsichtigt und können auch in deren Auftrag ein Gutachten erstellen. Dennoch sollte der Bausachverständige eine industrienahe Qualifikation besitzen, er sollte also Architekt oder Bauingenieur sein. Die Kosten für diesen Gutachter können dennoch stark variieren, deshalb lohnt sich immer ein Vergleich von verschiedenen Gutachtern.

Beispiel für die Kosten der Immobilienbewertung

Eine allgemeine Aussage über die Kosten der Immobilienbewertung zu treffen ist schwierig, da es häufig auf den Einzelfall ankommt. Im Beispiel gehen wir von einem Einfamilienhaus mit einem Marktwert von ca. 300.000€ aus:

  • Marktwert der Immobilie: 300.000€
  • Kosten für das Wertgutachten der Immobilie: 1000-1800€ (abhängig von der Schwierigkeitsstufe)

Welche Unterlagen benötigen Sie, um ein Wertgutachten für Immobilien erstellen zu lassen?

Damit ein Gutachter eine akkurate Immobilienbewertung Bewertung erstellen kann, müssen einige Unterlagen bereitgestellt oder beantragt werden, dazu zählen:

  • ein aktueller Grundbuchauszug
  • ein Auszug aus der Flurkarte
  • ein Auszug aus dem Baulasten-Verzeichnis
  • alle vorhandenen Bauzeichnungen
  • vorhandene Belege über Modernisierungs-Arbeiten
  • eine Wohn- und Nutzflächen-Berechnung

Für die Beantragung einiger Unterlagen wird eine Gebühr berechnet, der Sachverständige oder auch der Makler kann mit der Beschaffung der nötigen Unterlagen beauftragt werden.

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