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Welche Maklerkosten entstehen beim Verkauf einer Immobilie? – Lohnt sich ein Immobilienmakler?

Maklerkosten

Viele Menschen suchen beim Hausverkauf Unterstützung von einem Immobilienmakler. Allerdings gibt es hier viele schwarze Schafe, weshalb Sie besonders vorsichtig sein sollten. Es wird ihnen viel Arbeit abgenommen, doch das hat natürlich seinen Preis. Was kostet ein Immobilienmakler? Wer übernimmt die Maklerkosten? Ist es die Maklercourtage wirklich wert oder ist es ratsamer, die Immobilie im Alleingang zu vermitteln?

  1. Hausverkauf mit Makler

Der Immobilienmakler fungiert hauptsächlich als Vermittler zwischen dem Verkäufer und dem Interessenten. Beim Verkauf eines Hauses bewertet er die Immobilie und erstellt ein Exposé, bestehend aus Fotos, Videos sowie allen Informationen rund um das Haus. Dieses stellt er dann eventuellen Käufern zielgruppenorientiert zur Verfügung, indem er für die optimale Vermarktung, beispielsweise in Internetbörsen, sorgt. Er führt des weiteren Besichtigungstermine durch und ist verantwortlich dafür, dass sowohl der Käufer, als auch der Verkäufer das für sie bestmögliche Angebot erhalten. Auch für rechtliche Angelegenheiten ist der Makler zuständig. Er erarbeitet zusammen mit einem Notar den Kaufvertrag und betreut die gesamte Abwicklung bis hin zur Übergabe der Immobilie. Auch danach bleibt er für Fragen oder Probleme verfügbar.

Gründe, warum Sie Ihr Haus mit Makler verkaufen sollten

  • Zeitersparnis: Vor allem für Personen, die keine Zeit haben, sich mit dem Verkauf ihres Hauses zu beschäftigen, bringt das Engagieren eines Immobilienmaklers einige Vorteile. Sie übergeben alle Angelegenheiten in fremde, vertrauensvolle Hände.
  • Vom Maklerpool profitieren: Der engagierte Makler verfügt über eine Vielzahl von potentiellen Käufern und kann die Immobilie so schnell und gezielt vermitteln. Nicht zu vergessen sind die Interessenten, die von einer kompetenten und vor allem unparteiischen Person vom Fach betreut werden.
  • Rationalität zum Verkaufsimmobilie: Makler betrachten eine Immobilie sehr sachlich und können den Marktpreis gut einschätzen. Hier sollten Emotionen eine untergeordnete Rolle spielen.

Was spricht gegen einen Makler beim Immobilienverkauf?

  • Transparenz & Image: Makler haben das Image, möglichst viel Geld zu verdienen und weniger auf die Bedürfnisse des Käufers einzugehen. Da ein Makler kein Lehrberuf ist, gibt es immer schwarze Schafe. Deshalb ist die Suche nach dem richtigen Makler oft nicht einfach.
  • Maklercourtage: Natürlich arbeitet ein Makler nicht umsonst. Die Provision wird aber erst fällig, wenn die Immobilie verkauft worden ist.
  1. Hausverkauf ohne Makler

Möchten Sie den Hausverkauf lieber selbst in die Hand nehmen, ist das zeitaufwendiger als mit einem Makler. Sie kümmern sich allein um alle vorbereitenden Maßnahmen, wie beispielsweise die Werbung für Ihr Haus, die Erstellung von ansprechenden Bildern und eines Exposés. Außerdem führen Sie Gespräche mit Interessenten, zeigen die Immobilien, verhandeln den Preis und stehen für Nachfragen zur Verfügung.

Gründe, warum Sie Ihr Haus ohne Makler verkaufen sollten

  • Eigenverantwortlich handeln: Wenn Sie viel Zeit, Spaß am Recherchieren und dazu noch Kenntnisse in vertragsrechtlichen und finanziellen Angelegenheiten haben, dann kann eine Immobilie auch privat von Ihnen verkauft werden.
  • Käufer selber kennenlernen: Vor allem wenn eine Bindung zu der Immobilie besteht, möchte man lieber den zukünftigen Eigentümer persönlich kennenlernen.
  • Keine Maklerprovision: Wenn Sie es schaffen, eine Immobilie ohne Makler zu verkaufen, zahlen Sie dementsprechend auch keine Maklercourtage. Sie müssen aber selber

Was spricht gegen den Hausverkauf ohne Makler?

  • Keine Erfahrung: Da Sie wahrscheinlich in Ihrem Leben noch nicht viele Häuser verkauft haben, könnten mögliche Interessenten den Preis runterhandeln.
  • Hoher Zeitaufwand: Da Sie sich hier um alles kümmern, erfordert dies viel Zeit. Außerdem wird es schwierig sein, Interessenten zu finden, die bereit sind, die gewünschte Kaufsumme zu bezahlen.
  1. Maklerkosten – Was kostet ein Immobilienmakler?

? Für die Arbeit, die sie Ihnen abnehmen, möchten Immobilienmakler natürlich auch etwas verdienen. Für die erfolgreiche Vermittlung einer Immobilie werden Maklerkosten fällig, die sogenannte Maklercourtage oder -provision. Die Höhe der Maklerkosten variieren je nach Bundesland und Kaufpreis der Immobilie. Der gesetzliche Rahmen liegt zwischen drei und sechs Prozent des Kaufpreises zuzüglich 19 Prozent Mehrwertsteuer. Innerhalb dieser Grenzen kann der Auftraggeber die Courtage noch verhandeln. Wer die Maklerkosten trägt, ist nicht festgelegt. Meist muss der Verkäufer die Maklerkosten bezahlen, in manchen Gebieten Deutschlands teilen sie sich beide Parteien. In diesem Fall spricht man von Innen- beziehungsweise Außenprovision. Die Innenprovision übernimmt der Verkäufer einer Immobilie. Es handelt sich hierbei um den ausgehandelten Betrag. Die Außenprovision ist vom Käufer zu tragen und dieser Teil der Maklerkosten ist schon in den Exposés ausgewiesen.

  1. Maklersuche

Sollten Sie sich dazu entscheiden, einen Immobilienmakler zu beauftragen, achten Sie auf Qualität. Suchen Sie im Internet, lesen Sie Rezensionen und fragen Sie Bekannte. Sie müssen des Weiteren im Voraus recherchieren, was ein Immobilienmakler ungefähr kostet? Dies lässt sich durch den geschätzten Kaufpreis der Immobilie und der gesetzlich vorgegebenen Grenzen der Maklerkosten berechnen. Ein seriöser Makler behandelt das Thema der Maklerkosten offen, sodass dem Auftraggeber direkt zu Beginn die Möglichkeit gegeben wird, zu verhandeln. Außerdem sind die Maklerkosten erst bei Vertragsunterzeichnung mit dem Käufer der Immobilie zu bezahlen, nie vorab.

Das sollten Sie wissen zum Immobilienmakler

Es ist allgemein schwer zu sagen, ob sich das Hinzuziehen eines Maklers für den Verkauf einer Immobilie lohnt. Es hängt von verschiedenen Bedingungen ab: Können Sie Zeit investieren, um das Haus selbst zu verkaufen? Auch spielt bei Immobilien der Standort eine wichtige Rolle. Wenn Sie im Stadtzentrum wohnen, kann es durchaus Sinn machen, den Verkauf des Hauses selber zu übernehmen. Besitzen Sie eine Immobilie, die modernisiert werden muss oder ist die Lage der Immobilie nicht optimal, sollten Sie hier eher auf einen Immobilienmakler zurückgreifen. Sie sollten dann nur die Maklercourtage berücksichtigen, die Sie im Anschluss bezahlen müssen. Es stellen sich viele Fragen und es sollte gut abgewägt werden, da diese Entscheidung den gesamten Prozess des Hausverkaufs beeinflussen wird.

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