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Wohnen weltweit: TOP 10 der teuersten Städte der Welt

Wohnen weltweit

Die Mieten in Deutschland steigen trotz der Mietpreisbremse immer weiter. Ein Quadratmeter Wohnfläche kostet im Schnitt sieben bis zehn Euro. München ist sicherlich in Deutschland die teuerste Stadt zum Wohnen. Die Suche nach einer passenden Wohnung wird immer schwieriger.  Besonders mit negativer Schufa kann eine Wohnungssuche mehrere Monate oder sogar Jahre dauern.

Doch wie sieht es im Vergleich zu anderen Ländern aus? Sind deutsche Städte wirklich so teuer geworden? Lassen Sie sich überraschen, wie die deutschen Mietpreise gegen die der zehn teuersten Städte der Welt abschneiden.

Platz 10: Singapur

Singapur gilt als teuerste Stadt, was den Lebensunterhalt betrifft. Schon Kleinigkeiten wie Tiefkühlpizzen können dort im Supermarkt schon 10 Euro oder mehr kosten. Darüber hinaus gilt der kleine Stadtstaat allgemein als reichstes Land der Welt. Nicht verwunderlich, schließlich ist Singapur eines der zwei großen Finanzzentren des asiatischen Raumes. Das Land gilt als sehr sicher und ist einer der Vorreiter was technischen Fortschritt betrifft. Wer in der asiatischen Stadt leben möchte, kann durchschnittlich mit ca. 31 EUR pro Quadratmeter Wohnfläche rechnen. Damit landet Singapur auf dem zehnten Platz.

Platz 9: Stockholm

Die schwedische Hauptstadt Stockholm ist eine der großen Metropolen des Nordens. Die Stadt mit ihren zahlreichen Inseln, Museen und Sehenswürdigkeiten gilt als beliebtes Touristenziel und ist daher allgemein ein relativ teures Pflaster. Alle, die dort wohnen möchten, können sich auf Mietpreise von durchschnittlich 34 EUR einstellen. Aber immerhin: Das Durchschnittseinkommen in Stockholm beträgt etwa 3.500 EUR, damit lässt sich schon eine Wohnung finden – sofern eine zur Verfügung steht. Die Wartelisten für Wohnräume in Stockholm sind nämlich lang.

Platz 8: Boston

Boston ist die Hauptstadt des US-amerikanischen Bundesstaates Massachusetts. Bekannt ist sie als Ort, an dem im 18. Jahrhundert der amerikanische Bürgerkrieg infolge der „Boston Tea Party“ ausbrach. Heute ist die Stadt friedlich und fällt vor allem durch die hohen Mietpreise auf. Mit durchschnittlich 40 EUR ist Boston die Stadt mit den dritthöchsten Mietpreisen in Amerika.

Boston

Platz 7: Genf

Knapp 41 EUR zahlt man in Genf, die auch Hauptstadt des gleichnamigen Schweizer Kantons ist. Die Stadt ist wegen ihrer Lage am wunderschönen Genfer See, aber auch als wichtiges Diplomatie- und Bankenzentrum bekannt. Die Kosten für den Lebensunterhalt sind überdies – wie wohl überall in der Schweiz – deutlich hochpreisiger als in Deutschland. Haben Sie übrigens gewusst, dass Sie einen Schweizer Kredit ohne Schufa erhalten?

Platz 6: Paris

Die Stadt der Liebe mit ihrer langen Geschichten, den vielen historischen Bauten und natürlich dem Highlight der Weltausstellung 1889: Dem Eifelturm. Eines der beliebtesten europäischen Touristenziele und natürlich auch eine der teuersten Städte in Europa (und der Welt). Etwa 43 EUR pro Quadratmeter zahlen die Menschen der französischen Hauptstadt im Durchschnitt. Damit ist Paris die drittteuerste Stadt auf europäischem Boden.

Platz 5: Hong Kong

Hong Kong ist neben Singapur das zweite große Finanzzentrum im asiatischen Raum. Mit rund 44 EUR pro Quadratmeter Wohnfläche ist der von China ummantelte Stadtstaat allerdings deutlich teurer. Bekannt ist Hong Kong für die Mini-Apartments, die teilweise nur aus weniger als 15 m² bestehen und damit weit unterhalb westlicher Lebensstandards liegen. Darüber hinaus ist Hong Kong von allen asiatischen Städten die teuerste.

Hong Kong

Platz 4: San Francisco

Die zweitteuerste Stadt der USA ist San Francisco. Eine der berühmtesten Städte Amerikas, beliebt bei Touristen weltweit sowie vom Charme der kalifornischen Küste geprägt ist diese Stadt das, was für viele den amerikanischen Traum definiert: Viele Freigeister und Lebenskünstler auf einem Fleck. Wer dort wohnen und die Sonne Kaliforniens genießen möchte, muss sich auf durchschnittliche Mietpreise von ca. 45 EUR pro Quadratmeter einstellen.

San Francisco

 

Platz 3: Zürich

Mit 46 EUR pro Quadratmeter ist Zürich die zweitteuerste Stadt Europas und die teuerste auf dem europäischen Festland. Zürich lockt natürlich ebenfalls mit sehr guten Verdienstmöglichkeiten, welche den hohen Lebensunterhalt ausgleichen. Bei Touristen ist die Stadt vorwiegend als sehr teures Pflaster bekannt.

Platz 2: London

Die teuerste europäische Stadt ist nach wie vor die Hauptstadt des vereinigen Königreiches. London blickt auf eine lange und facettenreiche Geschichte zurück und ist das Wirtschaftszentrum der britischen Inseln. Hier tummeln sich etwa 8,8 Millionen Einwohner, die für ihre Wohnungen etwa 46 EUR pro Quadratmeter bezahlen. Für diesen hohen Mietpreis wohnt man aber in einer der wohl geschichtsträchtigsten Städte der Welt und ist von einer schier unvergleichlichen kulturellen Vielfalt umgeben.

London

Platz 1: Manhattan

Zugeben: Der Platz eins des Rankings zählt für gewöhnlich nicht als Stadt selbst, sondern ist eher als einer der großen Stadtteile New Yorks bekannt: Manhattan. Das wohl größte Wirtschaftszentrum der Welt mit der wohl atemberaubendsten Skyline, die unser Planet besitzt. Wer dort leben möchte, kann sich an kleine Apartments zu sehr hohen Preisen gewöhnen. Etwa 50 EUR zahlt jeder Bewohner Manhattans im Schnitt, um quasi mitten im Geschehen zu leben.

Wo stehen wir im internationalen Vergleich bei den Mietpreisen?

Im internationalen Vergleich hat es keine deutsche Stadt in das Ranking geschafft. Der Quadratmeter in München kostet im Durchschnitt ca. 20€ pro Quadratmeter. Allerdings sollten wir die Mietpreise immer in Relation zum Durchschnittseinkommen im jeweiligen Land sehen. Besonders in der Schweiz, wo die Steuerabgaben noch relativ gering sind und das Einkommen sehr hoch, sind die Mietpreise nur dementsprechend angepasst. Zwar steigen die Mietpreise in Deutschland auch stetig an, aber noch sind die Mietwohnungen bezahlbar. Wenn sich allerdings der Wohnungsmarkt weiterhin so entwickelt, könnte es eine Überlegung wert sein, später über ein Hauskauf auch ohne Eigenkapital nachzudenken.

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