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Kreditkartenabrechnung: Deshalb ist die regelmäßige Kontrolle Pflicht!

Kreditkartenabrechnung

Spätestens wenn Sie in den Urlaub fliegen, ist eine Kreditkarte ein sehr beliebtes und einfaches Zahlungsmittel. Mit der Plastikkarte lassen sich Dienstleistungen oder Waren komfortabel ohne den Einsatz von Bargeld bezahlen. Das erspart Ihnen besonders im Ausland bei der Bargeldabhebung sehr viel Geld. Daneben lässt sich ebenso Geld mit der Karte am Bankautomaten abheben. Verbraucher haben die Auswahl unter unterschiedlichen Kreditkarten mit verschiedenen Konditionen. Interessenten sollten beim Abschluss eines Vertrages insbesondere auf die Details im Angebot achten, damit es bei der Kreditkartenabrechnung nicht zu Überraschungen kommt.

Welche Kreditkartenabrechnungstypen gibt es?

Die Kreditkartenabrechnung ist in etwa mit einem Kontoauszug vergleichbar. Dieser weist alle Umsätze auf, die bei Nutzung des Zahlungsmittels generiert wurden. Dabei hängt es von der Abrechnungsart ab, über welchen Zeitraum und zu welchen Bedingungen die Kreditkartenabrechnung erfolgt.

Kreditkartenabrechnungstypen in der Übersicht:

Im Allgemeinen wird grob zwischen vier verschiedenen Abrechnungssystemen unterschieden. Die meisten Kreditinstitute fassen die Kartenarten vor allem in den Kategorien Charge-, Revolving-, Debit- und Prepaidkarte zusammen.

  • Chargekarte

Die Chargekarte ist eine der am häufigsten hierzulande genutzten Form der Kreditkarte. Der Inhaber des Bezahlmittels erhält hierbei einmal pro Monat eine Kreditkartenabrechnung. Diese weist alle mit der Karte getätigten Transaktionen auf. Der Kartenbesitzer muss den Rechnungsbetrag zum Fälligkeitsdatum begleichen. Die Chargekarte bietet den Vorteil eines zinslosen Darlehens für einen kurzfristigen Zeitraum in der Regel bis zum Monatsende. Kreditkartennehmer müssen sich in den meisten Fällen nach dem festgelegten monatlichen Limit richten. Der Verfügungsrahmen erhöht sich dadurch. Einige Banken bieten bei den Vertragsmodalitäten dieser Art Kreditkartenabrechnung häufig Guthabenzinsen an.

  • Revolvingkarte

Die Revolvingkarte funktioniert ähnlich wie die Chargekarte. Allerdings besteht die Möglichkeit, den fälligen Gesamtbetrag in kleinen Raten abzubezahlen. Bei der Höhe der Raten gibt es ebenfalls Unterschiede. Einige Institute legen einen Prozentsatz des getätigten Umsatzes fest. Andere bieten eine Rückzahlung mittels eines festgelegten Betrages.

Karteninhaber müssen bei einem dauerhaft negativen Saldo ebenso die anfallenden Zinsen begleichen. Diese werden vom Kreditgeber festgelegt. In der Regel ist damit zu rechnen, dass die Zinshöhe im Vergleich zu vielen anderen Kreditangeboten hoch ausfällt. Außerdem wird intern bei Nutzung eines längerfristigen Darlehens in der Regel eine Bonitätsprüfung durchgeführt. Der Vorteil bei dieser Art Kreditkartenabrechnung liegt in der Möglichkeit, das Konto jederzeit, ohne Zusatzkosten komplett ausgleichen zu können.

  • Debit- und Prepaidkarte

Außer den bereits erwähnten Kreditkarten gibt es noch die Möglichkeit, eine Depit- oder Prepaidkarte zu nutzen. Die Debitkarte als Kreditkarte funktioniert ähnlich wie eine EC-Karte. Sie wird häufig als von Banken Kontokarte ausgegeben. Jedoch ist sie ebenso unter den Kreditkartenabrechnungstypen zu finden. Der Vorteil liegt darin, dass sie zur Abhebung am Geldautomaten genutzt werden kann. Ein zinsloses Darlehen für einen bestimmten Zeitraum ist damit jedoch nicht erreichbar.

Die Prepaid-Kreditkarte funktioniert hingegen auf Guthabenbasis. Bei dieser Karte entfällt ebenfalls die Möglichkeit eines zinslosen Darlehens. Allerdings profitieren Kunden von der weltweiten Akzeptanz sowie der Gelegenheit, damit Online-Einkäufe nach Belieben in- und außerhalb von Europa durchzuführen.

Kreditkartenabrechnung: Vor- und Nachteile im Überblick

Alle Abrechnungstypen haben Vor- und Nachteile, die im Folgenden aufgeführt werden:

Vorteile:

  • weltweite Akzeptanz
  • bei fast allen Onlineshops und Bezahlvarianten im Internet auswählbar
  • alle Abbuchungen und Gutschriften auf einen Blick
  • Übersicht über Auslandsnutzung
  • Umrechnungskurse für Fremdwährung ersichtlich
  • bei Diebstahl sofortige Sperrung sowie Ersatzkarte möglich (insbesondere bei Auslandsaufenthalten vorteilhaft)
  • sicheres Zahlungsmittel – bei Missbrauch durch Dritte kann eine Versicherung einspringen

Nachteile:

  • hohe Zinsen bei Inanspruchnahme langfristiger Kredite
  • bei einigen Karten Jahresgebühr
  • Girokonto als Abrechnungskonto erforderlich

Warum sollten Sie regelmäßig Ihre Kreditkartenabrechnung prüfen?

Zwar ist Kreditkartenbetrug nicht die Regel. Dennoch kommt es vor, dass Verbrecher durch dubiose Machenschaften in den Besitz von wichtigen Kreditkartendaten kommen. Wer seine Kreditkarte nicht so häufig nutzt, sondern lediglich bei Auslandsaufenthalten oder im Urlaub die Plastikkarte zum Bezahlen verwendet, sollte dennoch hin und wieder seine Kreditkartenabrechnung genau unter die Lupe nehmen. Denn selbst bei der Abbuchung kleiner Beträge, die Sie nicht zuordnen können, ist eventuell Betrug im Spiel. Die Abbuchung höherer Summen könnte die Folge sein. Gehen Sie der Sache im Fall einer nachweisbaren Fehlbuchung auf den Grund und erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei. Das Aktenzeichen benötigen Sie, um es beim Kreditinstitut vorzulegen. Im Anschluss erhalten Sie alle Beträge, die von der Versicherung des Unternehmens gedeckt sind in der Regel erstattet.

Diese Regeln sollten Sie bei Rechnungsdurchsicht der Kreditkarte beachten:

  • Gehen Sie Ihre Kontoauszüge in regelmäßigen Abständen durch.
  • Bei unbekannten Abbuchungen fragen Sie am besten sofort bei der Bank an.
  • Lassen Sie Ihre Kreditkarte bei unauflösbaren Fehlbuchungen sperren.
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
  • Melden Sie sich beim Geldinstitut und fordern Sie eine Rückerstattung des Fehlbetrages.

Kreditkartenabrechnungstypen für unterschiedliche Zwecke nutzbar

Derzeit gibt es so viele Möglichkeiten eine Zahlung durchzuführen, wie nie zuvor. Sie haben bei den unterschiedlichen Abrechnungstypen beinahe schon die Qual der Wahl. Wichtig ist, dass Sie das Angebot nutzen, dass am besten zu Ihren Bedürfnissen passt. Wer zwischendurch immer einen kurzfristigen Zahlungsaufschub benötigt, liegt mit einer Revolvingkarte richtig, bei der eine Rückzahlung des Rechnungsbetrages in kleinen Raten möglich ist.
Kartennutzer, die vor den hohen Zinsen zurückschrecken, kommen mit einer Chargekarte besser zurecht, da das geliehene Geld zinslos bleibt sowie die Rückzahlung zu einem bestimmten Zeitraum fällig ist. Die Debit- und Prepaidkarte ist ein gutes Mittel, um Geldbeträge trotz fehlender Bonität schnell und sicher zu begleichen sowie im Ausland zahlungsfähig zu sein.

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